Wir räumen mit Vorurteilen über Eisenpfannen auf !
Über Eisenpfannen gibt es einige Vorurteile, mit denen wir aufräumen wollen. Sie begegnen uns immer wieder und sorgen dafür, dass es eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Eisenpfannen gibt. Total unberechtigt!
„Einbrennen ist schwierig und anspruchsvoll“
Ein erstes Einbrennen wird empfohlen, um schnell von den unvergleichlichen Kochqualitäten Ihrer Pfanne zu profitieren. Aber keine Sorge, denn bei Gebrauch findet das Einbrennen auch automatisch statt. Es reicht, vor dem Braten etwas Öl in die Pfanne zu geben.
Um den Prozess bei den ersten Verwendungen zu beschleunigen, können Sie ziemlich fettige Lebensmittel, wie zum Beispiel rotes Fleisch, braten. Die Eisenpfannen brennen sich so
mit jedem Gebrauch weiter selbst ein. Kratzer von verwendeten Utensilien aus Metall ändern die Brateigenschaften nicht.
Eine detaillierte Anleitung zum richtigen Einbrennen finden Sie hier:
„Die Pfanne aus Eisen rostet“
Eine eingebrannte – also regelmäßig verwendete – und sachgerecht gepflegte Pfanne aus Eisen hat keinen Grund zu rosten. Wenn Sie sie allerdings in die Geschirrspülmaschine stellen oder wenn Sie sie nicht verwenden und sie an einem feuchten Ort lagern, kann sie oxidieren. Das ist kein Grund zur Besorgnis. Beseitigen Sie den Rost, indem Sie sie mit einer harten Bürste oder einem Scheuerschwann ausreiben.
Eine detaillierte Anleitung zur richtigen Pflege und Lagerung finden Sie hier:
„Die Pfanne aus Eisen funktioniert nicht auf einem Induktionsherd“
Unsere Eisenpfannen bestehen zu 99 % aus Eisen; das Material ist magnetisch und funktioniert
einwandfrei auf Induktion: Eisenpfannen sind also ganz modern und erweisen sich als
das am besten für Induktion geeignete Utensil; es muss einfach ausreichend dick sein (von 2 bis 4 mm, je nach Durchmesser). Eine weniger dicke Pfanne aus Stahl ist leichter, kann sich aber auf Induktion verziehen.
„In einer Eisenpfanne bleibt alles haften“
Nach einem ersten klassischen Einbrennen mit Öl ist die Pfanne gebrauchsfertig. Sie wird im Lauf der Verwendungen schwarz und auf natürliche Weise nicht haftend. Es reicht, die Pfanne vor jedem Braten leicht einzuölen. Sie können leichte Gerichte zubereiten und mit nur sehr wenig Öl kochen.
Und vergessen wir nicht, dass der Schlüssel des Erfolgs und des Geschmacks ist, sich Zeit zu nehmen: Um zu vermeiden, dass Ihre Lebensmittel beim Braten anhaften, lassen Sie sich die Kruste der Karamellisierung bilden, ehe Sie sie wenden. Die Maillard-Reaktion findet statt, das Spiel ist gewonnen!
„Die schwarze Pfanne sieht schmutzig aus“
Es ist normal, dass Ihre Pfanne schwarz wird. Das ist ein Zeichen, dass sie gut eingebrannt ist.
Und wie bei allen Kochutensilien erreicht die Pfanne beim Braten hohe Temperaturen. Eventuelle Bakterien werden abgetötet, denn sie widerstehen der Hitze nicht. Ihr Gerät ist also beim Kontakt mit Lebensmitteln vollkommen sauber.
„Eisenpfannen sind viel zu schwer“
Eisenpfannen sind im Vergleich zu anderen Pfannen schwer - das stimmt. Aber das Gewicht spricht für die Qualität der Pfanne. Die Dicke von 2,5-3mm ist notwendig, damit sich die Pfanne bei konzentrierter, starker Hitze wie auf einem Induktionskochfeld, nicht verzieht.
Mit den richtigen Handgriffen lässt sich das Gewicht gut verteilen und die Pfanne gut händeln.
Da die Eisenpfannen unempfindlich gegenüber Edelstahl sind, können Sie Bratkartoffeln o.ä. auch mit Besteck wenden und müssen sie nicht in die Luft werfen.